Dienstag, 4. März 2014

Schwangerschaft und Alkohol? + Update

Heute muss ich mal ein Thema ansprechen, das mir schon lange sauer aufstößt. Es geht um den, meiner Meinung nach, fahrlässigen Umgang mit Alkohol in der Schwangerschaft. Für mich war schon früher klar, dass eine Schwangerschaft für mich absoluten Alkoholverzicht bedeutet. In meinem Bekanntenkreis habe ich zwei Beispiele, wie schief  es gehen kann, wenn man sein ungeborenes Kind in Alkohol badet. Die eine hat tatsächlich regelmäßig getrunken und ihr Baby hat einen schlimmen Wasserkopf, nicht operabel und so, wie man es sich vorstellt, mit einem riesigen Kopf. Dieses Kind wird vermutlich niemals gesund werden und wenn, wird zumindest der bereits entstandene Schaden nie repariert werden können.

Die andere vertraute auf ihren Arzt und die Hebamme, die beide meinten, dass "ab und an ein Gläschen Sekt / Bier / Wein" nicht schaden. Auch dieses Kind hat einen irreparablen Hirnschaden. Und wer trägt die Verantwortung? Richtig, ganz allein die Mutter, weil sie auf den Rat eines erfahrenen Mediziners und einer ebenso erfahrenen Hebamme gehört hat. Doch von denen heißt es nur "Es kann eben immer was passieren." Achja, auf einmal kann dann immer was passieren?! Was ist "ab und an ein bisschen" überhaupt für eine Angabe? Und wieso gibt es immer noch Frauen, die sich auf solche vagen Aussagen verlassen?

Ginge es nach meiner Schwägerin, hätte ich zu Weihnachten und Silvester auch ein Glas Sekt getrunken. Ach nein, wenn man schwanger ist sind es ja plötzlich "Gläschen". Ich bin nach einem Glas Sekt nichtmal mehr in der Lage, Auto zu fahren und zu Weihnachten war die Minimaus gerade mal 4cm klein. Klein genug, um in einem Sektglas schwimmen zu können. Und das soll nichts schaden? Ganz ehrlich, diese Fahrlässigkeit macht mich wirklich wütend. Und es geht hier nicht um das eine Glas Sekt, es geht um ein Menschenleben. Und ja, man kann dieses Leben mit nur einem Glas Sekt zerstören, denn Zellteilung findet immer statt und nimmt keine Rücksicht darauf, dass durch den Alkohol im Blut gerade ein Schaden entsteht.

Als der Wasserverdacht im Raum stand, habe ich mir die größten Vorwürfe gemacht. Ich habe ja erst in der 5. Woche von der SS erfahren und habe an den Wochenenden Radler und Sekt getrunken. Und ich werde wohl auch erst beruhigt sein, wenn die Kleine geschlüpft und wirklich alles in Ordnung ist.

Klar muss das jede Frau für sich entscheiden, aber ich bin eben der Meinung, man sollte da sehr viel gründlicher nachdenken und sich genau überlegen, ob das eine Glas Wein es Wert ist, das Leben des Kindes zu gefährden.

Und weil ich es doof finde, 2 Posts an einem Tag zu veröffentlichen, hier noch das wöchentliche Update:

Wie weit bin ich: 23. SSW (22 + 0)

Bauchumfang: 99,5cm (68,3kg)
 
Der beste Moment dieser Woche: wieder viele Kleinigkeiten: Wir haben das Babybett gekauft und direkt aufgebaut. Ich finde es ja noch kaum greifbar, dass dort in ein paar Monaten unsere Tochter drin liegen wird. Außerdem hat der Mann einen ehemaligen Schulfreund getroffen, der auch Papa wird. Errechneter Termin: 1 Tag vor uns *haha* Am Samstag hab ich seine Freundin kennen gelernt und wir haben uns sehr gut verstanden. Die besten Freundinnen werden wir wohl nicht (meine T. kann mir sowieso keiner ersetzen :-* ), aber es ist schön, eine Gleichgesinnte in der Umgebung zu haben.


Ich vermisse: durchschlafen, immer noch. Außerdem würde ich das tolle Wetter gern für einen Ausritt nutzen *sfz*
Heißhunger auf: Waldmeister jeder Art - Pudding, Limo, Eis...


Wehwehchen: Die Mutterbänder ziehen extrem, ich kann mich gerade nur sehr eingeschränkt bewegen. Außerdem nervt mich das frühmorgendliche Aufwachen. Heute war ich um 5 Uhr wach und zwar richtig wach. das nervt mich


Ich freue mich: auf weiterhin schönes Wetter und das kommende Wochenende zu Hause bei meinen Liebsten

Bei diesen Damen findet ihr weitere Babykugeln: Anna Wonni Themama Mandy Valrike Jennifer und meiner lieben Betti 
 
Bei Shiva gibt es schon Nachwuchs zu bewundern :)

Die Idee stammt von Svenja
 
Alles Liebe
 
Nadja
 

Kommentare:

  1. Ich sehe es eigentlich genau so. Schwangerschaft heisst Verzicht auf Alkohol. Ich habe von meinem Sohn erst relativ spät (12. Woche, danke Nuva-Ring...) erfahren und weiss ziemlich sicher, dass ich in dieser Zeit, in der ich nichts von der Schwangerschaft wusste, das ein oder andere Mal was getrunken hatte. So richtig beruhigt war ich auch erst, als ich ihn gesund bekommen hatte. Es gibt doch ganz tolle Alternativen, Sekt, Bier, Apfelwein, gibts doch auch alles bleifrei. Es hätte mir in der Schwangerschaft gar keinen Spass gemacht, Alkohol zu trinken, wenn ich weiss, dass der Zwerg mit trinkt.

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    1. Dass der Ring bei dir so versagt hat. Naja, Körper sind immer unterschiedlich. Bei mir hat die Hormonladung noch ewig angehalten.

      Alkoholfreies Radler ist toll, das schmeckt wie echtes. Total lecker!

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  2. Ich stimme dir da voll und ganz zu. Für mich persönlich kommt es auch überhaupt nicht in Frage, ich versteh ehrlich gesagt nicht, wie manche Schwangere überhaupt auf die Idee kommen ein Bier zu trinken oder mehr/schlimmeres. Das gleiche gilt dem Rauchen...gut ich habe nie geraucht und manche Raucher sind der Meinung, dass ich es deswegen leicht sagen kann, aber eine Zigarette??? mit Baby???

    Ich will auch endlich das Bettchen und alles weitere aufbauen.... ;)
    LG Anna

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    1. Ich finde auch, dass es keinen besseren Grund gibt, um die Qualmerei endlich zu lassen. Wenn ich überlege, wie erwachsene Adern durch das Nikotin verstopfen, wie schnell sind dann diese Mini-Versorgungskanäle zu, die ein Baby hat? Von den weiteren Folgen (Abhängigkeit, niedriges Geburtsgewicht, erhöhtes Fehlgeburtsrisiko, ...) ganz abgesehen.

      Oh stimmt, ihr müsst ja erst noch umziehen :( Habt ihr denn schon eingekauft oder macht ihr das alles nach dem Umzug?

      Eine Bekannte von mir ist auch noch lange geritten. Sie ist eine sehr gute Reiterin und sitzt sicher im Sattel, aber ich denke mir immer, dass auf ein Fluchttier im Zweifelsfall einfach kein Verlass ist. Aber mir ist auch schon zu viel passiert, als dass ich mich dieser Gefahr jetzt aussetzen möchte.

      Ich denke, es ist wie mit allem: Erst sind die Leute leichtsinnig und wenn etwas passiert, heißt es "hätte ich dies, hätte ich das".

      Liebe Grüße

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    2. wir müssen die sachen dann noch holen....

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    3. Zum Thema "Rauchen" muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich es nicht geschafft habe, es ganz aufzuhören. Sobald ich es mir selbst verboten habe (in der 1. Schwangerschaft, 1996, hatte ich schon diese Erfahrung gemacht) kämpfte ich mit (eingebildeten) Entzugserscheinungen. Wenn ich mir selbst aber ein Minimum zugestand, was im Klartext hiess: R1Minima, eine morgens zum Tee (Kaffee natürlich nicht) und eine vor dem Schlafengehen - dann hatte ich keine Probleme. Und ganz ehrlich - wenn du neben einem Marlbororaucher sitzt bekommst du mehr Nikotin mit, als wenn du eine R1Minima rauchst. Manche Tage hatte ich auch garkein Verlangen danach. Aber wenn ich es mir komplett verboten hätte, hätte ich wirklich gelitten, nur so (dämlich) vom Kopf her. Bis heute rauche ich, aber nicht täglich. Manche Tage habe ich garkeine Lust darauf, und wenn dann mal.... dann erlaube ich es mir halt.

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  3. Oh noch was vergessen: Eine aus meinem Geburtsvorbereitungskurs ist bis zur 30. Woche geritten o.O

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  4. Hallo Nadja, ich finde es gut wie du mit dem Thema umgehst. Sehe es genauso wie Du. Ich trinke zwar generell keinen Alkohol, aber in der Schwangerschaft haette ich so oder so keinen Schluck anruehren wollen. Ich habe mich ehrlich gesagt nichtmal an Kopfschmerztabletten getraut, wollte einfach auf Nummer sicher gehen : D

    Ich wuensche dir /euch eine ruhige Woche!
    LG
    Yoko

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    1. Ich verstehe dich gut. Ich glaube, ich habe das erste Mal in meinem Leben eine Migräneattacke allein ausgessen, ohne medizinische Hilfe. Das war echt hart, aber mein Kind ist mir das wert.

      Liebe Grüße

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  5. Ich finde es auch völlig unverantwortlich, wie manche Frauen mit dem Thema Alk in der Schwangerschaft umgehen. Für mich war es absolut kein Thema darauf zu verzichten, sobald ich von der Schwangerschaft wusste. Und danach geht es ja grad weiter, wegen Stillen und so...

    Schlimm sind auch die Frauen, die nicht zu rauchen aufhören, auch noch auf Anraten des Arztes, von wegen Entzug. Auch das ist für mich nicht nachvollziehbar. Wenn, dann hat die Mutter einen Entzug, aber doch das Kind nicht. Und als werdende Mutter muss ich eben da durch. PUNKT!

    LG

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    1. Ich denke auch, dass es besser ist, in der SS aufzuhören. Selbst, wenn man erst nach 5 oder 6 Wochen davon erfährt, ist das wohl immer noch früh genug, um aufzuhören und sein Kind zu schützen.

      Liebe Grüße

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  6. Find ich schön, wie schützend man schon so früh wird. Das berührt mich echt und ich gebe dir absolut Recht, dass man auf alles verzichten sollte, was dem kleinen, ungeborenen Leben möglicherweise schaden könnte. Wie du weißt, kenn ich mich in dem Bereich 0 aus und bin weiter entfernt davon Mutter zu sein als die meisten hier, aber ich wollte dir einfach nur sagen, wie sehr mich das berührt.
    Du wirst eine wundervolle und fantastisch fürsorgliche Mami, da bin ich mir sicher <3

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    1. Ach du, das kommt von ganz allein ;) So richtig nach Mutter fühl ich mich auch noch gar nicht, eher Babysitter *hihi* Hoffentlich werd ich nich so ne Glucke o_O

      Danke dir, meine Liebe .-*

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    2. Nadja, zur Glucke wird man ganz ungewollt. Ist mir auch passiert ;-) Ich seh das beim 3. Kind nun alles etwas gelassener, aber frag nicht, wie ich bei Nico drauf war. Das ist aber normal. Man wird mit einer unglaublichen Verantwortung konfrontiert, dass muss man erstmal lernen, damit auch vernünftig und realistisch umzugehen.

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  7. Liebe Nadja,
    ich stimmt Dir voll und ganz zu. Ich verzichte sogar auf meinen geliebten Kaffee und Cola. An Weihnachten hatte ich eine sehr schlimme Erkältung, die ich nur mit Honigmilch und Bettruhe bekämpft habe. Alles für das kleine Leben, das uns im Sommer bereichern wird. :-)
    Alles Gute für Dich,
    viele liebe Grüße
    Mara Zeitspieler

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    1. Ich war auch 6 Wochen lang erkältet, das war so ätzend! Habe dann Globuli gegen Reizhusten bekommen, weil ich mich durch das Husten häufig übergeben musste. Nach 3 Tagen war alles weg, zum Glück!

      Alles Liebe

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  8. Ganz genau mein Denken!
    Ich habe noch NIE Alkohol getrunken,
    geraucht habe ich schon aber NICHT! in der Schwangerschaft!
    Ich wußte zum Glück immer ganz schnell wann ich schwanger war und habe von jetzt auf gleich aufgehört zu rauchen.
    Ich hätte es mir nie verzeihen können wenn iwas gewesen wäre...
    Ich hatte mal eine Nachbarin die hat während der Schwangerschaft geraucht ich musste mich immer beherschen der nicht jedes mal den Marsch zu bla*en wenn ich sie gesehen habe.
    Die kleine machte auf mich vom "äußeren" her einen fitten Eindruck...aber wer weiß was im Nachhinein noch für Folgeschäden kommen...

    LG
    Sarah anonym da bloglos
    Alles Gute Dir und Deinem Muckelchen.

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    1. Oh man, ich verstehe dich gut! Ich könnte auch immer ausrasten, wenn ich rauchende Frauen mit Babykugel sehe. Es ist einfach verantwortungslos, denn am Ende muss das Kind die Fehler der Mutter ausbaden. Und nur, weil man äußerlich nichts sieht, heißt es ja nicht, dass es keine Ablagerungen in den Arterien oder Schäden an den Organen gibt.

      Danke für deinen Kommentar :) Liebe Grüße

      Nadja

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    2. Ich ärgere mich immer über Eltern, die mit Zigaretten in der hand den babywagen schieben! Grrrrrr

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  9. Was sind denn das für Ärzte und Hebammen, die meinen ein bisschen Alkohol wäre ok? Meine Ärztin hat direkt darauf hingewiesen, dass man einfach nicht weiß, welche Auswirkungen auch kleine Mengen an Alkohol haben und dieser darum absolut tabu ist in der Schwangerschaft- fand ich gut.
    LG Hanna

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    1. Ich begreife es auch nicht :( Aber schön zu wissen, dass diese wohl langsam aussterben und zumindest unter meinen Leserinnen nur vernünftige Mamis unterwegs sind :)

      Liebe Grüße

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  10. Hallo, meine Güte, hier wollte ich schon kurz nach Erscheinen des Beitrags was Schreiben. Ich hab auch sofort mit dem Bierchen zum Feierabend aufgehört, als der Gedanke kam, ich könnte schwanger sein. Eingenistet hat sich das Zellchen wohl mitten in unserem Umzug, wo ich wirklich körperlich viel wirtschaftete, wir uns abends mit 2-3 Feierabendbierchen belohnten und nur wenig schliefen. Da hatte ich auch Sorge, dadurch schon irgendwas falsch gemacht zu haben, aber da wusste ich es einfach nicht und war auch nicht im Entferntesten überfällig etc. *seufz*
    Man geht einfach vom Besten aus. Ich versage mir hier auch alles mögliche, was wohl schädlich fürs Baby ist. Macht man doch so. Man wünscht sich doch dieses Bauchwunder und muss doch auch mal überlegen, wie klein es doch ist. Bis zum Ende eigentlich... und das soll das alles mitmachen? Oder auch nur Ausnahmen? Neee...
    Viele Grüße Ulrike

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  11. woah, echt krass, dass Ärzte sowas sagen...
    Ich meine, die sollten doch absolut auf Nummer sicher gehen und den Frauen IMMER raten, keinen Alkohol zu trinken.
    Verstehe das auch ganz und gar nicht, wie man das tun kann... Gut, ich habe schon mal ne Praline mit Alkohol gegessen oder als ich mit Paul schwanger war, im 6. Monat, da habe ich an nem Williams-Christ-Birnenschnaps genippt, den mein Vater zu Weihnachten geschenkt bekommen hatte und ne Runde ausgab. Ich wollte einfach wissen, wie der schmeckt, war ein ganz besonderer. Das war aber auch echt nicht viel und auch das einzige Mal.
    Eine Freundin von mir, mit der ich zur Zeit ihrer Schwangerschaft keinen Kontakt hatten erzählte mir dann hinterher, dass sie an ihrem Junggesellinenabschied Alkohol getrunken hat und zwar nicht nur ein Bier. Die genaue Menge weiß ich nicht mehr, aber ich meine, es waren zwei Bier und ein Kurzer.
    Sie sagte das noch so, dass sie das nicht ohne "ausgehalten" hätte und dann dachte "Tut mir ja leid, Baby..."
    Das fand ich schon echt krass... Und ich verstehe sowas einfach nicht.
    Mir würde überhaupt kein Bier schmecken, glaube ich. Ich war am Wochenende aufm Konzert meiner Lieblingsband, definitiv "früher" eine Veranstaltung mit Bier gewesen, aber ich habe es nicht vermisst. Also ich hab zwar gedacht, gut, mit Bier und ohne Bauch könntest du jetzt auch da unten stehen und es wäre noch ne Marke lustiger, aber mich hat das Bier meines Freundes nun auch so gar nicht angereizt. Da kam kein einziger Gedanke ala: Ach, wenn ich doch bloß auch dürfte...
    Und selbst wenn: Man wird sich doch wohl diese paar Monate mal zusammen reißen können!

    Rauchen habe ich bei Paul auch nicht ganz geschafft. Ich hatte einmal die Woche 2-3 Zigaretten geraucht. Sonst gar nicht, weshalb dies natürlich eigentlich auch totaler Quatsch war, es zu tun.
    Ich hoffe und denke mal nicht, dass es ihm geschadet hat. Er hat sich ja immer ganz normal entwickelt und diese paar Zigaretten sind mit Sicherheit nicht gravierend für irgendwelche Folgen...
    Wie jemand, der schwanger ist, ganz normal regelmäßig weiter rauchen kann, ist mir aber auch schleierhaft. Natürlich ist es schwer, es aufzuhören, aber jeder Mensch kann das schaffen.
    Gerade ist eine Freundin von mir frisch schwanger geworden, seit vielen vielen Jahren Raucherin (hat auch eher viel geraucht)... Sie hat sofort am Tag des positiven Tests aufgehört!
    Oh, und Kinderwagen schiebende Eltern finde ich auch ganz furchtbar. Ich habe das einmal auch gemacht und ich fühlte mich SO schäbig und assig... Und so sieht es ja auch aus!
    Ich hoffe, ich schaffe es jetzt nach dieser Schwangerschaft wirklich rauchfrei zu bleiben, aber diesmal ist es leichter für mich... meine Mama raucht nun nicht mehr, meine kleine Schwester hat aus Solidarität mit aufgehört, meine andere Schwester ist ebenfalls schwanger, die raucht auch nicht mehr, meine beiden Freundinnen, die geraucht haben, sind auch schwanger und rauchen auch nicht mehr. Bleibt noch genau eine einzige Freundin, die raucht. Also nur eine einzige Quelle der Verführung, der ich dauerhaft widerstehen werde :) Ich möchte keine Rauch-Mama sein... Das ist für die Kinder doch auch einfach wesentlich angenehmer, wenn die Eltern nicht rauchen!

    Medikamente nehme ich auch so weit es geht gar nicht, bei Paul hatte ich wirklich gar keine genommen. Dieses Mal gab es drei Male, wo ich eine Kopfschmerztablette genommen habe. Ich bewundere jede Mama, die das ohne schafft, aber für mich war das kaum zu ertragen, mich hier um mein Kleinkind zu kümmern, während ich stärkste Kopfschmerzen hatte...

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  12. Ach, was ich noch sagen wollte: Also darüber, dass du, als du von der Schwangerschaft noch nichts wusstest, Alkohol getrunken hattest, brauchst du dir nun wirklich keine Sorgen zu machen. Das ist schlichtweg unmöglich, dass davon auch nur irgendwas an dein Kind gelangt ist. Da gab es ja noch gar keine Verbindung und es in der 5. Woche zu erfahren, ist doch ein ganz normaler Zeitpunkt. Viel früher geht ja kaum...
    Also kannst du eigentlich schon jetzt beruhigt sein und nicht erst, wenn die Kleine gesund geschlüpft ist... denn das wird sie sicher! Und wenn nicht, wird es nicht an dem Radler und Sekt gelegen haben ;)

    Viele liebe Grüße

    Jenny

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  13. Liebe Nadja,

    ich bin gerade durch Zufall ... also die Bloggerclicken im Netz .. auf deinen Blog gestoßen und wow: so was gibt's! Krass. Ich gehe da sogar einen Schritt weiter: Es sollte keiner Frau zur Entscheidung stehen. Sorry, aber das ist so was von fahrlässig. Nix mit Entscheidung. Lassen und fertig. So toll ist Alkohol ja wohl auch nicht.

    Ich wünsche dir eine schöne weitere Schwangerschaft und sende allerliebste Grüße,
    Viktoria

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  14. Eine tolle Idee, Habe sie leider erst jetzt gesehen... ich hoffe es ist in Ordnung, wenn ich mich jetzt noch schnell mit einreihe.

    Zum Thema Alkohol bin ich ganz klar deiner Meinung, aber auch Nikotin zähle ich z.B. mit dazu. Nikotin ist schließlich ein Nervengift.

    Eine tolle Schwangerschaft wünsche ich.

    LG Jadie

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  15. Meine Hebamme hat damals auch gesagt, dass ein bisschen Wein nicht schadet. Sie war damals auch hochschwanger und meinte, dass sie sich ein Schlückchen genehmigen würde am Abend. Erschreckend. Zu ihr werde ich auch nicht mehr gehen. Für mich war sofort klar, dass ich weder trinken noch rauchen werde. Alles andere ginge für mich schon teilweise in die Richtung Kindeswohlgefährdung. Sozusagen.

    Eine schöne Schwangerschaft wünsche ich dir weiterhin! :)

    Liebe Grüße
    Tanja

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  16. Meine Ärztin (und auch die meiner derzeit schwangeren Kollegin), behauptet auch, dass ab Woche 25 ein Gläschen im Monat nichts mehr schadet - wir sind beide der Meinung dass wir das ignorieren werden. Ausgleichend dazu ist meine Ärztin eine dieser Ärztinnen die die Meinung vertreten, dass Alkohol im Frühsstadium mega schädlich ist, woraufhin ich ein Mal, als ich dachte ich sei schwanger (das wäre dann Woche 2 gewesen^^) mich nicht mal traute Wick MediNait zu nehmen. Letztlich ist es wohl einfach am sichersten sobald man Bescheid weiß keinen Alkohol mehr zu trinken. Wieso auch ein Risiko eingehen, wenn man nicht MUSS?

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    1. Ich verstehe solche Ärzte einfach nicht, denn man WEISS es nunmal nicht. und wie groß/klein ist ein GläsCHEN? Wie viel Alkohol darf drin sein? Sein Baby lässt man doch, wenn es geboren ist, auch nicht am Feierabendbier nippen!
      Sobald wir irgendwann Nr 2 in Angriff nehmen werden, werde ich sofort nichts mehr anrühren. Diese Ungewissheit ist so quälend :(

      Liebe Grüße

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